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Groß Barmen
Die heutige Erholungsstätte "Warme Quellen Groß Barmen" wurde in der Nähe der ehemaligen Missionsstation der Rheinischen Mission erbaut. Die Station wurde 1844 gegründet. Benannt wurde sie nach dem Hauptsitz der Mission in Barmen. Im Jahre 1904 wurde die Station wieder aufgegeben. Die Missionare kam in den 60iger Jahren des 19. Jahrhunderts hier mit Personen wie Hendrik Witbooi, Meherero oder Jan Jonker Afrikaaner zusammen.
Die Thermalquelle ist mit einer Temperatur von 65 °C sehr heiß und speist sowohl das Thermalbad als auch den Pool im Freien. Allerdings sollte man vor dem Betreten des Bades die Anzeige beachten: Temperaturen über 40 °C sind keine Ausnahme. Die Benutzung des Hallenbades ist, wie auch bei allen anderen in Namibia, kostenpflichtig (15 N$ für Erwachsene, 10 N$ für Kinder). Das Wasser ist sehr fluorid- und glaubersalzhaltig, es riecht etwas nach Schwefelwasserstoff und hilft bei Rheumabeschwerden. Als Heilquelle ist es bei den Namibianern sehr beliebt, da die andere größere Quelle in interner LinkAi-Ais zu weit entfernt und nicht das ganze Jahr geöffnet ist. Zur Geschichte der Region gibt es im Shop der Erholungsstätte ein interessantes Buch (Dr. N. Mossolow: Otjikango oder Gross-Barmen).
In Okahandja (Herero: oKahandja = kleiner, breiter Fluß; wegen des breiten Flußbettes - in der Nähe von Groß Barmen) gibt es zwei Andenkenmärkte, auf welchem die Künstler ihre Waren zum Kauf anbieten: kleiner Tip: wenn man vor den 'Touri'-Bussen kommt (vor um zehn) kann man am Pool weitaus besser handeln, obwohl die Preise sowieso schon lächerlich sind (selbst in interner LinkSwakopmund muß man das dreifache zahlen).
Schnitzereimarkt in OkahandjaAußerdem ist es die Hauptstadt der interner LinkHereros; hier sind die Gräber ihrer Chiefs (z. B. Meherero, Samuel Meherero). Jedes Jahr wird am 26. August wird ein Fest zu Ehren der Helden gefeiert.
Druckversion © Erik Reuter 1996, 2009 - Letzte Aktualisierung 14/12/2017, 19:03 Uhr - Impressum