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Twyfelfontein, verbrannter Berg und versteinerter Wald
Um die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Twyfelfontein zu besuchen bietet es sich an, bereits am Abend anzureisen und auf dem abenteuerlichen Rastplatz Aba Huab zu übernachten. So kann man am nächten Morgen ungestört von den Busgruppen in aller Ruhe die Felszeichnungen in der Umgebung der ehemaligen Farm Twyfelfontein (zweifelhafte Quelle) besichtigen. Alternativ bietet sich die Übernachtung im Rastlager in Korixas oder auf einer der Gästefarmen in der Umgebung an.
Gefunden wurde die Felsgravuren bereits während der deutschen Kolonialzeit oder nach anderen Quellen zumindest kurz danach. Bei der Fülle der Darstellungen ist es (zumindest für klassische Fotographen) nicht einfach eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Die bekannteste Darstellung sind die »tanzenden Kudus«. Eine Besichtigung auf »eigene Faust« ist nicht möglich, es ist eine Führung abzuwarten (welche allerdings am frühen Morgen nur aus der eignen Gruppe, und wenn es nur drei Leute sind, besteht - daher sind die angegeben Zeiten über die Dauer der Führung meist stark übertrieben!)
Wenn man nach der Besichtigung zurückfährt, sollte man noch den verbrannten Berg besuchen. Auf den Weg dorthin kommt man auch an den orgelpfeifenähnlichen Basaltsäulen vorbei. Seinen Namen hat der Berg von dem pechschwarzen Gestein, welches aus Karoo-Schiefer und Sandstein sowie Dolorit-Lavamassen besteht.
Die dritte große Attraktion der Gegend ist der versteinerte Wald. Entstanden ist dieser Wald durch Austausch der Holzsubstanz der Bäume gegen Kieselsäure. Zwischen den Baumstämmen, welche bis zu 30 m lang sind, gibt es auch einige kleiner Exemplare der Welwitschia zu sehen. Achtung: wenn man aus Richtung Twyfelfontein nach Korixas fährt befindet sich der 'richtige Wald' links neben der Straße und ist außerdem durch einen Zaun gesichert, also nicht schon vorher auf irgendwelche 'Neuen versteinerten Wälder' reinfallen.
Wenn man von hier weiter in Richtung interner LinkEtoscha fahren möchte, sollte man einen kleinen Umweg zu den Ugab-Terassen mit dem Fingerklip-Felsen machen. Man hat ein bischen den Eindruck, in Arizona zu stehen, wenn man das Ugab-Tal mit seinen Tafelbergen vor sich liegen sieht. Der Fingerklip-Felsen hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem früher im Süden des Landes zwischen Mariental und interner LinkKeetmanshoop stehenden 'Finger Gottes' (Mukurub).
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