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Die Uranmiene und die dazu erbaute Wohnstadt Arandis liegend etwa 50 km von interner LinkSwakopmund entfernt im Landesinneren. Bei Blick in den Tagebaudieser Mine handelt es sich um den größten Tagebau zur Uranförderung auf der Welt. Verwendet wird das gewonnene Uran laut Aussage der die Rundfahrt durchführenden Hostessen ausschließlich zur friedlichen Nutzung zur Energiegewinnung. Da das Gestein nur einen sehr geringen Anteil an Uranoxid enthält, macht es sich erforderlich dieses Anzureichern um so Transportkosten zu sparen. Genutzt wird dazu ein komplizierter chemischer Prozeß bei dem man das Erz u.a. mit Ammoniak, Schwefelsäure (die im Werk selbst hergestellt wird) und Ionenaustauschern behandelt.
Der Tagebau selbst hat eine Tiefe von über 300 m und kann während der Tour, die jeden Freitag um 8.00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Museum startet, von einer Aussichtsplatzform besichtigt werden. Vor der Besichtigung des Betreibsgeländes wird in einem Werbevideo meiner Meinung nach ein etwas zu positives Bild des Unternehmens gezeigt, besonders der Punkt Arbeitsschutz wird sehr hoch gehalten. Vor der Rückfahrt nach Swakopmund wird noch die extra vom Rössing Unternehmen errichtete Stadt Arandis besucht.
ErztransporterNach Presseberichten ist in den nächsten Jahren mit der Schließung des Tagebaues zu rechnen, wodurch ein wichtiger Arbeitgeber der Region wegfällt.
Druckversion © Erik Reuter 1996, 2009 - Letzte Aktualisierung 03/10/2017, 09:06 Uhr - Impressum