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Keetmanshoop
Postamt KeetmanshoopDas etwa 500 km südlich von interner LinkWindhoek gelegene Keetmanshoop bildet mit seinen rund 17.000 Einwohnern das Zentrum im Süden des Landes. Gegründet wurde der Ort 1866 als Station der Rheinischen Mission. Ihren Namen erhielt die Stadt nach dem deutschen Industriellen Johann Keetman, da er das Geld für den Ausbau der damaligen Siedlung bereitstellte. 1894 wurde hier ein Fort und 1908 die Eisenbahnlinie nach interner LinkLüderitz gebaut. Aus der deutschen Kolonialzeit ist unter anderem das ehemalige Kaiserliche Postamt (heute Tourismusbüro) erhalten geblieben. Der Haupterwerbszweig in dieser Gegend ist die Karakulschafzucht, welche man nach einer Nachfrage in einem der beiden Hotels der Stadt auch besichtigen kann. Die 1895 gebaute Granitkirche der Rheinischen Mission kann mittwochs und samstags besichtigt werden.
Köcherbaum am TagEine besondere touristische Attraktion Keetmanshoops ist allerdings der etwa 25 km entfernte Köcherbaumwald: das auf der Farm Gariganus befindliche Naturschutzgebiet umfaßt eine größere Anzahl dieser im Köcherbaumwald Baumaloen. Der Name der Pflanzen entspringt der Tatsache, daß die Buschleute die ausgehöhlten leichten und porösen Äste als Köcher für Ihre Pfeile benutzten. Der abendliche Köcherbaumwald ist ein beliebtes Motiv für Fotographen. Die Bäume sind übrigens eines der Wahrzeichen Namibias.
Traurig ist allerdings, daß einige Touristen unbedingt der Nachwelt von ihrem Besuch hier berichten wollen und dazu die Rinde der Bäume benutzen.
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