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Etoscha Nationalpark
Blick vom Turm des Forts NamutoniEine der besonderen Touristenaktraktionen in Namibia ist der Etoscha-Nationalpark. Der in der Umgebung der Etoscha-Pfanne gelegene Park hat heute eine Gesamtgröße von 22.270 km². ElefantHier gibt es neben den auch in anderen Landesteilen vorkommenden Springböcken unter anderem auch Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras und natürlich wie in jedem afrikanischen Wildpark auch Löwen und Leoparden (wenngleich sie nur von wenigen glücklichen Touristen gesehen werden). Angelegt wurde der Nationalpark bereits im Jahre 1907 als Gouverneur von Lindequist ungefähr 25% Namibias zum Naturschutzgebiet erklärte. Der damalige Park reichte bis zur Skelettküste und hatte eine Größe von 93.240 km².
Am besten besucht man den Nationalpark in den Monaten Mai bis September, da in der Trockenzeit die Tiere auf die Wasserlöcher angewiesen und daher auch dort anzutreffen sind. GiraffeMan sollte aber nicht versuchen, in einem Tag alles sehen zu wollen, da der Park einfach zu groß ist. In den Läden der drei Rastlagern ist eine Karte mit den Wasserlöchern und Informationen über die verschiedenen Vegetationszonen und hier lebenden Tier erhältlich. Ein Hinweis für Fotofans: Tieraufnahmen erforden unbedingt ein Teleobjektiv (oder eine Videokamera - die haben ja eigentlich immer eine Zoom-Funktion).
Für die deutsche Kolonialgeschichte besitzt der im Osten gelegen Ort Namutoni eine wichtige Bedeutung: hier wurde im Jahre 1897 eine Polizeistation errichtet, welche 1903 zu einem Fort erweitert wurde. Im Jahre 1904 wurden etwa 150 Mann (unter ihnen sämtliche Offiziere) zum Schutz von Siedlern gegen Übergriffe der interner LinkHerero abgezogen. Diese Situation nutzten die in der Region ansässigen interner LinkOvambo aus, um die Station zu überfallen. An die heldenhafte Verteidigung der Station durch Gedenktafel am Fort gerademal sieben Mann erinnert heute eine Tafel am Fort NamutoniTafel am Eingang des heute zu einem Rastlager und Museum (in einem der Türme) umgebauten Fort.
Neben dem Anderssen-Tor bei Okaukuejo und dem Von-Lindequist-Tor bei Namutoni gibt es seit Anfang 2003 ein das neue King Nehale Gate in der Nähe des Andoni-Wasserloches nördlich von Namitoni. Wer in Richtung Koakoveld fahren will, spart auf seinem Weg von Namutoni etwa 40 km Umweg. Zu beachten ist allerdings, dass dieses Tor bereits eine Stunde vor Sonnenuntergang geschlossen wird (die anderen sind eine Stunde länger geöffnet).
Druckversion © Erik Reuter 1996, 2009 - Letzte Aktualisierung 03/10/2017, 09:06 Uhr - Impressum